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How to Role Model

Wie du in deiner Rolle als Vorbild auch wirklich ankommst.

In wenigen Minuten weißt du, worum es im Unternehmensschuljahr geht, was deine Rolle ist und wie du deinen Beruf für Schülerinnen und Schüler greifbar machst.

  • Video, ca. 7 Minuten
  • Für neue und wiederkehrende Role Models

Warum wir besonders Mädchen fördern

Das zeigen die Zahlen. MINT ist für alle da – und trotzdem sind Mädchen dort noch unterrepräsentiert.

10–30 %

Mädchenanteil in MINT-Ausbildungen und -Berufen – im Schnitt.

ab ca. 30 %

Gleichgesinnte – erst dann stellt sich ein echtes Zugehörigkeitsgefühl ein. In der Klasse genauso wie in der Abteilung, für Frauen wie für Männer.

Genau da setzen Role Models an: als Peers, die zeigen, dass man dazugehört.

Was bedeutet es, Role Model zu sein?

Vier Dinge machen deine Rolle aus.

  • Du machst Mut

    Mädchen und Buben trauen sich MINT zu: Mut, an sich zu glauben, und Mut, eine Karriere in MINT anzudenken.

  • Du prägst ein Berufsbild

    Für viele Schülerinnen und Schüler bist du die erste Person, die zeigt, wie ein MINT-Beruf wirklich aussieht.

  • Du bist authentisch

    Du bist kein fernes Vorbild aus dem Fernsehen, sondern ein echter Mensch zum Anfassen. Deshalb können sich die Kinder mit dir identifizieren.

  • Du repräsentierst dein Unternehmen

    Du zeigst, wie es ist, bei euch zu arbeiten – und gibst dem Unternehmen ein Gesicht.

So begleitest du das Unternehmensschuljahr

  1. UnternehmensbesuchDie Klasse lernt dich und dein Unternehmen kennen.
  2. PraxisprojektNach Möglichkeit bist du beim gemeinsamen Projekt dabei.
  3. AbschlussfeierDu erlebst mit, was die Klasse geschafft hat.

Du gibst persönliche Einblicke in deinen Werdegang und Berufsalltag, unterstützt bei fachlichen Arbeiten und baust eine Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern auf.

Davon profitierst auch du

  • Mehr Sichtbarkeit als Vorbild
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Stärkere Persönlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Leadershipskills

Kenne deine Zielgruppe

Du arbeitest mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule, meist rund 12 Jahre alt.

  • Sprich einfach

    Verzichte auf Fachbegriffe. Wenn einer unvermeidbar ist, erklär ihn kurz und kindgerecht.

  • Plane Pausen und Methodenwechsel ein

    Kinder haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Plane Puffer ein und wechsle öfter die Methode, statt lange am Stück zu erzählen.

  • Sei aktiv statt passiv

    Kinder wollen nicht nur zuhören, sondern mitmachen. Binde sie mit Hands-on-Elementen ein: etwas anfassen, ausprobieren, selbst tun. Das bleibt hängen.

Wie stelle ich meinen Beruf vor?

So bleibt dein Beruf bei den Schülerinnen und Schülern wirklich hängen.

Persönliche Stories

Erzähl eine lustige oder aufregende Anekdote aus deiner Ausbildung oder deinem Berufsalltag. Das macht dich menschlich und bleibt in Erinnerung.

Anschaulich zeigen

Zeig Bilder aus deinem Arbeitsalltag und bring Material oder Werkzeug zum Angreifen mit. Vor Ort kannst du auch Bereiche wie die Lehrlingswerkstatt zeigen.

Relevanz und Zukunftsmission

Erkläre, welche Herausforderung unserer Welt dein Beruf löst. Wer versteht, wofür es einen Beruf braucht, merkt ihn sich besser.

Deine Haltung

Ermutige die Kinder: Sie können alles werden. Sprich Mädchen und Buben gleichermaßen für MINT-Aufgaben an – niemand wird ausgeschlossen.

Du musst das nicht auswendig können.

Das Video enthält Tipps und Tricks für den Umgang mit den Kindern. Am Ende zählt vor allem eines: Du machst jungen Menschen Mut, sich MINT zuzutrauen.

Danke, dass du dabei bist – wir freuen uns auf dich beim Unternehmensschuljahr!

Deine Ansprechpartnerin

Magdalena Rölz

Programm Managerin

magdalena.roelz(a)mintality.at